Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll - Einführung mit anschließendem Besuch der Generalprobe

Leitung: Dr. Wolfgang Doebel

A/7/2018, 09.11.2018, Hamburg,  Anmeldung bis 09.10.2018

Autograph der ersten Seite des Credo
erste Seite des Credo

Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll ist eine der bedeutendsten geistlichen Kompositionen und in jeder Hinsicht ein Ausnahmewerk. Als Bach 1723 die Stelle des Leipziger Thomaskantors antrat, empfand er das neue Amt als sozialen Abstieg gegenüber der Stellung des Köthener Hofkapellmeisters. Daher bemühte er sich um enge Kontakte zum Dresdener Hof. Doch erst bei Kurfürst Friedrich August II. gelang es ihm 1736, den Titel eines „Hofcompositeurs“ zu erhalten. Ihm hatte Bach zum Amtsantritt im Frühjahr 1733 eine lateinische Missa überreicht, bestehend aus Kyrie und Gloria. Erst gegen Ende seines Lebens entschloss er sich dann, die beiden Sätze zu einer vollständigen Messe zu erweitern. Insgesamt erstreckte sich die Entstehung über einen Zeitraum von 25 Jahren.

Ist es für den überzeugten Lutheraner Bach ungewöhnlich, eine überwiegend an der katholischen Liturgie ausgerichtete Messe in lateinischer Sprache zu schreiben, so ist das Werk auch derart umfangreich und aufwendig konzipiert, dass es als Ganzes für einen liturgischen Einsatz nicht geeignet ist. Sicher spielte hier auch Bachs Ehrgeiz eine Rolle, der Nachwelt beispielhafte Werke zu hinterlassen.

Wir wollen uns vor dem Besuch der Generalprobe der Entstehungsgeschichte, dem Aufbau und dem Inhalt dieses gewaltigen Werkes nähern.

wann und wo:
Freitag 09.11.2018
Einführung: 15.00 - 18.00 Uhr, Hotel Alte Wache, Adenauerallee 25, 20097 Hamburg
Generalprobe: 19.30 Uhr, Hauptkirche St. Petri, Bei der Petrikirche 2, 20095 Hamburg 

Anmeldeschluss: 09.10.2018

Kursentgelt:
MAS-Mitglieder: 55,00 €
Nichtmitglieder: 65,00 €
 
Im Entgelt enthalten sind Einführungsveranstaltung, Kaffeegedeck und Eintrittskarte für die Generalprobe.